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CDU-Politikerin Michalk fordert barrierefreies Notrufsystem in ganz Deutschland

Die Behindertenbeauftragte der Unionsfraktion, Maria Michalk (CDU), hat ein bundesweit barrierefreies Notrufsystem gefordert, das auch von Menschen mit Sprach- und Hörbehinderungen bedient werden kann. Nicht überall in der Bundesrepublik gibt es ein Notrufsystem für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen. Die CDU-Bundestagsfraktion fordert die Bundesländer auf, ein flächendeckendes, barrierefreies Notrufsystem zu schaffen.

„Die allen bekannte Notrufnummer 112 gibt es seit 1991 einheitlich in Europa. Trotz zahlreicher technologischer Neuerungen ist allerdings für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen dieser Notruf nicht flächendeckend verfügbar", erklärt Maria Michalk. Die Bundesländer seien gefordert, so rasch wie möglich ein bundesweit einheitliches Notrufsystem zu schaffen. Sachsen, Brandenburg und Berlin können dabei als Vorbild dienen: „Dort kann ein Notruf per SMS abgesetzt werden. Es stellt sich die Frage, warum der ‚barrierefreie Notruf' bisher in den anderen Bundesländern nicht realisiert wurde. 
In Frankreich beispielsweise ist ein solcher ‚barrierefreier Notruf' seit September letzten Jahres vorhanden."

Wer hörbehindert ist und dringend polizeiliche Hilfe benötigt, weil er oder andere Personen in Not sind, kann in einzelnen Bundesländern eine SMS an seinen Mobilfunkbetreiber senden. Der Anbieter wandelt die SMS in ein Fax um, das dann an die zuständige Polizeidienststelle weitergeleitet wird. Außerdem besteht die Möglichkeit, direkt ein Notruf-Fax zu versenden.

Der Service ist ausschließlich für Menschen mit Hörbehinderungen gedacht und sollte nur in dringenden Notfällen genutzt werden

Quelle: Rettungsdienst.de

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