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Ralf Ragnick ist kein Einzelfall – Umfrage: Knapp jeder zehnte deutsche Berufstätige fühlt sich nahe am Zusammenbruch

Heute vor einer Woche berichteten wir über die Möglichkeiten, einem Burn-Out-Syndrom gegenzusteuern, die von Professor Matthias Burisch, vom Burnout-Institut Norddeutschland (BIND) aufgezeigt wurden. Weiterhin diskutierte man letzte Woche in einer Talkshow der ARD über das Thema. Eine Studie der GfK Marktforschung Nürnberg, die bei 2036 Personen ab 14 Jahren durchgeführt wurde, von denen 1.092 Personen berufstätig waren, beschäftigte sich ebenfalls mit dem Thema und kam zu dem Ergebnis, dass sich 9,9 Prozent der Befragten ausgebrannt fühlen.

 

Ralf Rangnick, der Fußballtrainer, der sich vor einigen Wochen zu seinem Burn-Out bekannte, ist nicht der Einzige, der darunter leidet. Nach der Studie der GfK Marktforschung Nürnberg trifft dieses Statement auf 9,9 Prozent der Befragten zu, also knapp auf jeden Zehnten. Knapp jeder Dritte denkt beim Aufwachen an die Probleme, die ihn tagsüber erwarten und 41 Prozent wissen um Fälle von Burn-Out in ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis. Das Thema ist allgegenwärtig.

 

Die schon genannten Tipps von Professor Burisch – also stabile, soziale Kontakte, wie beispielsweise Freundschaften oder Liebesbeziehungen zu pflegen, mit einem leeren Rucksack nach Hause gehen, ohne Sorgen, Laptop oder Akten – können dort helfen. Sie können auch dazu beitragen, das Burn-out als solches zu erkennen. So teilte Professor Burisch dem Apotheker-Magazin „Apotheken-Umschau“ mit: "Gar nicht mehr abschalten können, gilt als eines der wichtigsten Warnsymptome für Burnout"

 

Quelle: Apotheken Umschau

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