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Pflege muss kulturelle Unterschiede berücksichtigen

In vier Tagen ereignet sich der „Tag der Solidarität zwischen den Generationen“. Im Vorfeld dessen fand am heutigen Mittwoch in Berlin eine Informationsveranstaltung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) zum Thema „Kultursensibilität in der Pflege – Chancen und Herausforderungen“ statt.

 

Das erklärte Ziel der Aktion ist , so Pressemitteilung des SoVD, „das Bewusstsein gegen die Altersdiskriminierung zu schärfen“. Hierbei fordert der SoVD „Politik und Unternehmen dazu auf, Pflegeangebote stärker auf die wachsende kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft auszurichten.“, so die Pressemitteilung weiter.

 

In selbiger erklärte SoVD-Präsidiumsmitglied Edda Schliepack ausserdem: „Wir wollen ein Zeichen dafür setzen, dass Pflegeangebote in Deutschland verstärkt kultursensibel ausgestaltet werden.“ Darüber hinaus betonte sie, dass „qualitativ hochwertige und würdevolle Pflege viel stärker der Maßstab des Handelns von Politik und Pflegeeinrichtungen sein sollte als bisher.“

 

Eine Pflegelandschaft, die genügend Raum bietet, um der kluturellen Vielfalt der rund 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland leben, Rechnung zu tragen, sieht das Präsidiumsmitglied als Ziel an: „Sprache, Weltanschauung und Religion gilt es ebenso zu berücksichtigen, wie Gebräuche oder Rollenbilder.“

 

Quelle: Pressemitteilung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD)

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